Rad & Tat Special oder wie ein Laufrad entsteht

Du möchtest ein perfektes Laufrad mit individueller Note?
Wir bauen Laufräder, die bis zum Verschleiß oder der Zerstörung der Felge keine Sorgen machen.
Speichenbrüche und Geräusche aus dem Speichengeflecht gehören der Vergangenheit an, nachzentrieren wird unnötig.Wir binden und löten Dein“Sorglos-Laufrad“ zusätzlich. Dadurch wird das Restrisiko nochmals verringert und die Übertragung von Antrieb-, Brems- und Lenkkräften erfolgt noch direkter!
Aber eine Bitte haben wir: Gönn‘ Deinen Laufrädern genügend Auslauf. Sie wurden zwar in unserem Wohnzimmer gespeicht, sind aber zu einem freilaufenden, glücklichen und selbstbewußten Laufrad erzogen worden. Enttäusch‘ es nicht!
Zuerst heißt es, die Speichen richtig „einzufädeln“. Alleine hier gibt es eine Vielzahl an verschiedenen Möglichkeiten! Radial, ein- oder mehrfach gekreuzt, symetrisch, asymetrisch…
Hier werden Seiten- und Höhenschlag der Felge ausgerichtet. In der Fachsprache heißt das „zentrieren“.
Jetzt wird die Speichenspannung mit dem Tensiometer (spezielles Messwerkzeug) überprüft.
Mehrfaches Abdrücken aller Speichen während des Einspeichens, sowie Treiben der Speichenköpfe ergeben einen perfekten Sitz der Speichen in der Nabe sowie der Nippel in der Felge.
Und – schon wieder abdrücken, verschiedene Methoden garantieren das bestmögliche Ergebnis.
Speichenspannung O.K.! Rundlauf perfekt! Ein „herkömmliches“ Laufrad wäre jetzt fertig.

Volle Konzentration – jetzt wird ganz kräftig „gebunden“!

Für den nächsten Arbeitsschritt wechseln wir aus Sicherheitsgründen vom Wohnzimmer in die Werkstatt.
Lötdraht, Lötkolben und eine (hoffentlich) ruhige Hand fixieren die Bindungen dauerhaft.
Ein letzter prüfender Blick nach der Reinigung der Lötstellen: Perfekt – damit wird unser Kunde lange seine Freude haben.